Roland Cerny-Werner ThPQ 170 (2022), 374–383
 
Nachkonziliare Teilhabeerweiterung vor Ort
Teilkirchliche Synodalität am Beispiel österreichischer Diözesansynoden
 

Nach Ende des II. Vatikanums sind im deutschsprachigen Raum unterschiedliche Initiativen auszumachen, die Konzilsidee in Form von Diözesansynoden vor Ort weiterzuführen. Ziel war es, die Ortskirche zu stärken sowie demokratische Elemente in kirchliche Strukturen zu integrieren, wie überhaupt Kirche mit der modernen Welt in Austausch gebracht werden sollte. Wie sich solche synodalen Prozesse in der Diözese Linz entwickelt haben, wie sie durchgeführt wurden und welche Besonderheiten sich gegenüber anderen Diözesen ausprägten, zeigt unser Autor. Dabei beleuchtet er die Entstehung und die Durchführung genauso wie Themen, die verhandelt wurden, sowie beteiligte Persönlichkeiten und eröffnet damit auch die Perspektive auf die Rollen von Frauen im synodalen Prozess. (Redaktion)