Christiana Ngozi Idika DMMM ThPQ 170 (2022), 262–270
 
Joie de vivre in Kulturen der Hoffnung
 

Dieser Beitrag erschließt den Begriff der Freude, indem er ihn mit dem Begriff der Hoffnung verknüpft. Ausgangspunkt ist die „joie de vivre“, jene Lebensfreude, mit der die afrikanischen Bischöfe ihren Kontinent charakterisieren. Es werden verschiedene Facetten der Freude im afrikanischen Denken vorgestellt. Die Spannung – oder, wie die Autorin sagt, das Gleichgewicht – zwischen der Sehnsucht nach Vollkommenheit und Fülle des Lebens einerseits und dem Wissen um die Vergeblichkeit und die Unerreichbarkeit der Vollkommenheit andererseits hilft, die Hoffnung und die für Afrika kennzeichnende Verbindung von Hoffnung und Freude zu verstehen. Und diese Verbindung hilft dann wiederum zu verstehen, was Menschen in Afrika trotz Schmerz und Leid, trotz erdrückender Armut, die sie nicht selten ihrer Zukunft beraubt, Freude am Leben haben lässt.
(Redaktion)