Monika Prettenthaler ThPQ 170 (2022), 145–154
 
Befreit und aufgerichtet leben
Tod und Auferstehung Jesu als Thema des Religionsunterrichts
 

Der Kontext Schule bietet eine besondere Herausforderung für das Reden über Auferstehung. Ist das Thema schon für gläubige Menschen in den christlichen Kerngemeinschaften eine schwierige Glaubensaufgabe, treffen in den Schulen Persönlichkeiten zusammen, denen religiöse Rede manchmal fremd ist und der Zugang zu „Glaubenswahrheiten“ wie jene der Auferstehung besonders schwerfallen kann. Der Beitrag skizziert die Anforderungen der Lehrpläne an den Religionsunterricht, schildert die Situation in der Oberstufe und eröffnet schließlich Wege der Rede über Auferstehung bis hin zu einem Praxisbeispiel. Dabei wird nicht nur in Bezug auf die religionspädagogische Praxis, sondern weit darüber hinaus deutlich, dass gute Möglichkeiten einer angemessenen Rede über schwierige Glaubenssätze vor allem in der Vielfalt der Ausdrucksweisen liegen – und zwar nicht zuletzt in solchen, die in den Lebenswelten und im Alltag der Menschen beheimatet sind.
(Redaktion)