Uta Schmidt ThPQ 169 (2021), 283–291
 
Jesaja 24 und das Ende aller Freude
Ein Beispiel für Krisenerfahrung und -bewältigung im Alten Testament
 

Das Alte Testament mit seinem Reichtum an Texten, entstanden aus vielfältigen Krisen in langen Zeiträumen und in unverwechselbarer Weise untereinander verbunden, kann zweifellos als eine unerschöpfliche Quelle für Reflexionen heutiger Ereignisse gelten. Ein Beispiel dafür bietet die Verfasserin, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, mit ihrer Analyse von Jesaja 24, indem sie nicht nur den Gedankengang des alten Textes nachzeichnet, sondern zugleich aufzeigt, in welcher Weise sich darin Elemente spiegeln, die trotz des zeitlichen Abstands und der räumlich begrenzten Erfahrung durchaus als eine gültige Auseinandersetzung mit einer heutigen Krisensituation gelten können. Nachdenklich macht freilich der Unterschied, welche Rolle Gott, damals wie heute, in einer solchen Situation spielt bzw. nicht spielt.
(Redaktion)

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