Georg Plank ThPQ 169 (2021), 152–159
 
„Die Kirche ist doch kein Unternehmen!“
Plädoyer für eine innovative Kultur
 

Die plurale Gesellschaft der westlichen Welt fordert in den Augen unseres Autors gerade heute eine plurale Kirche, die verschiedene Kulturen miteinander ins Gespräch bringt und verbindet. Nur noch so kann sie Menschen begeistern. Kirche kann an dieser Stelle von Unternehmen lernen, die sich ganz ähnlichen Herausforderungen ausgesetzt sahen. Nach den Prinzipien des Agierens auf Augenhöhe, der Relativierung von hierarchischen Strukturen verbunden mit einem Haltungswechsel bei den Mitgliedern könnte eine Ganzheitlichkeit bei gleichzeitigem Zulassen von Diversität erreicht werden, die mehr bereichert als einengt. So könnten ganz neue, an die heutige Zeit angepasste Wege beschritten werden, die insoweit nicht völlig neu sind, als Kirche mit ihren Strukturen immer schon auf die Anforderungen der jeweiligen Umgebungskultur reagiert hat.
(Redaktion)