Viera Pirker ThPQ 168 (2020), 147–155
 
Digitalität als ‚Zeichen der Zeit‘?
 

Die „Zeichen der Zeit“ zu erkennen, sie zu deuten und auf diese hin zu forschen, verpflichtet sich die Theologie im Sinne des II. Vatikanischen Konzils. Unter diesem Gesichtspunkt nimmt die Autorin die wissenschaftliche Theologie angesichts des kulturverändernden Kontextes von Digitalität in die Verantwortung. Sie plädiert für eine dringend notwendige, anthropologisch zentrierte theologische Reflexion zur digitalen Transformation unserer Gesellschaft und für eine verstärkt adaptive und weniger reaktive Neubewertung der Digitalität im Lichte der theologischen Ethik, die in der ganzen Breite der theologischen Disziplinen eine Anwendung finden sollte.
(Redaktion)