Johanna Schwanberg ThPQ 168 (2020), 63–71
 
Zeig mir deine Wunde
Kunstwissenschaftliche Betrachtungen über die Notwendigkeit des Sichtbarmachens von Leid
 

Wie sehr menschliches Leben und Denken von seiner Verwundbarkeit her geprägt ist, zeigt sich auch in der bildenden Kunst. Johanna Schwanberg gibt in diesem Beitrag zunächst einen Einblick in die künstlerischen Darstellungen von Wunden und Verletzungen. Anhand exemplarischer Beispiele aus der Kunstgeschichte veranschaulicht sie, wie Wunden im Wandel der Zeit verstanden und ins Bild gesetzt werden. Der zweite Teil des Beitrags fasst die Konzeption der Ausstellung „Zeig mir deine Wunde“ des Dom Museums Wien zusammen. Mit einer Beschreibung der Exponate und Räume der Ausstellung illustriert sie, wie es gerade bildende Kunst vermag, „den Finger auf die Wunden zu legen und die Betrachterinnen und Betrachter zu sensibilisieren“.
(Redaktion)

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