Christoph Gellner ThPQ 168 (2020), 52–62
 
Leiderfahrungen als Ort des Aufbrechens der Gottesfrage?
Erkundungen in der Gegenwartsliteratur
 

An ausgewählten Beispielen moderner Literatur geht Christoph Gellner der Frage nach, wie Literat/inn/en sich in unserer Zeit mit Erfahrungen von Leid und Schmerz beschäftigen und welche Fragen dabei aufbrechen, welche Ängste und Hoffnungen sie reflektieren und welche Worte sie für das oft nur schwer Sagbare in ihren literarischen Darstellungen finden. Der Beitrag zeigt, wie Autor/inn/en Leid und Gott miteinander in Beziehung setzen, mit der Theodizeeproblematik ringen und sich anklagend-rebellisch, distanziert, ja mitunter sogar humorvoll mit ihrem eigenen Gottesbild und ihrer Spiritualität angesichts der Verwundbarkeit und Begrenztheit des Lebens auseinandersetzen.
(Redaktion)