Markus Mühling ThPQ 167 (2019), 133–141
 
Hölle und Fegefeuer im protestantischen Verständnis
 

In diesem Beitrag finden sich in verdichteter Form zentrale Schlaglichter auf 500 Jahre protestantisches Nachdenken über Hölle, Fegefeuer und Gericht. Dabei macht der Autor, Systematischer Theologe an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, geltend, dass die Erosion der Höllenvorstellungen seit der Aufklärung die Verschiebung in Richtung einer wachsenden Bedeutung des Gerichts in den Dogmatiken des 20. Jahrhunderts (Tillich, Barth und Pannenberg) bewirkt hat. Gericht verstanden als Transformationsprozess könne den scheinbaren Widerspruch von Gnade und Freiheit lösen.
(Redaktion)