Magnus Striet ThPQ 167 (2019), 125–132
 
Zwischen Hölle und ewiger Melancholie
Nachdenken über die Idee der Allversöhnung
 

Wer es wagt, den harten Fragen rund um das unbeschreibliche Leid und die Aporien, in die sich Opfer und Täter miteinander in der Menschheitsgeschichte verstrickt haben, nicht nur nicht auszuweichen, sondern sie mit einem unbedingt liebenden Gott zusammenzudenken, muss Hölle als denkmöglich zulassen. Nichtsdestotrotz würde der Glaube an diesen Gott, so der Autor, Fundamentaltheologe in Freiburg i. Br., hoffen dürfen, dass die Opfer ihren Peinigern vergeben können.
(Redaktion)