Konrad Huber ThPQ 166 (2018), 248–259
 
Von „Turn“ zu „Turn“, von „Quest“ zu „Quest“
Zu aktuellen Trends in der neutestamentlichen Exegese
 

War früher die Bibelwissenschaft „Trendsetterin“ für Kultur-, Literatur-, Text- und Geschichtswissenschaften, ist sie heute eher Rezipientin von Strömungen aus diesen Disziplinen. Daraus ergeben sich Trends, die als „turns“ – cultural, linguistic, narrative und spatial turn – bezeichnet werden. Diese sind nicht bloße Modeerscheinungen, sondern tragen durchaus zu einem vertieften Textverständnis bei. Als „Trends“ lassen sich beispielsweise auch die drei bzw. vier Phasen („quests“) in der Frage nach dem historischen Jesus und Neueinsätze in der Forschung zur Gleichnis- und Wundergattung ausmachen.
(Redaktion)