Alexander Yendell ThPQ 166 (2018), 158–171
 
Rechte Radikalisierungstendenzen - Reine Männersache?
 

Der Autor, Mitarbeiter in der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universität Leipzig, geht unter Auswertung empirischer Studien der Frage nach, ob Rechtsextremismus als politische Einstellung ein typisch männliches Phänomen sei oder nicht. Wider Erwarten trifft dies ausschließlich für Aussagen über körperliche Gewalt und die Bereitschaft, diese selbst anzuwenden, zu. Der wichtigste Faktor zur Ausbildung einer rechtsextremen Einstellung ist der Autoritarismus – ohne nennenswerte Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
(Redaktion)