Andreas Ruffing ThPQ 166 (2018), 150–157
 
Männerpastoral in einer geschlechtersensiblen Kirche
Beobachtungen und Einschätzungen
 

Ausgehend von Beobachtungen – einer Nachtwallfahrt und eines „Time-Out-Wochenendes“ – reflektiert der Beitrag den Stellenwert der Männerpastoral im kirchlichen Raum. Der Autor verortet diese Form der Seelsorge deutlich am Rand der kirchlichen Realität, stellt diesem Befund aber eine Reihe von Studien gegenüber, die eigentlich eine optimistische Prognose zuließen – wenn sich die Männerpastoral, so die These des Autors, zunehmend als „geschlechtersensible“ Pastoral profilierte und stärker auf „spezifisch männliche Lebenswelten“ Rücksicht nähme. Deutlich wird dabei eine Spannung zwischen derartigen Annahmen über „spezifisch Männliches“ auf der einen Seite und einer zunehmenden Pluralisierung der Lebensformen von Männern auf der anderen Seite.
(Redaktion)