Gert Pickel ThPQ 165 (2017), 348–355
 
Angstmacherei und Populismus – eine ungewollte Wiederkehr der Religionen?
 

Dass menschliches Leben von allerlei Ängsten und Befürchtungen begleitet ist, gilt allgemein für alle Zeiten; aber dass neuerdings Anhänger einer bestimmten Religion in unseren Breiten als hauptsächliche Auslöser dafür empfunden werden, ist gewiss neu und wirft ein schlechtes Licht auf Religion insgesamt. Dazu kommt, dass diese Ängste sich auch politisch instrumentalisieren lassen und dem sogenannten Populismus in die Hände spielen. Dieses Phänomen nimmt der Autor, Professor für Religions- und Kirchensoziologie in Leipzig, in seinem Beitrag unter die Lupe, analysiert die Probleme und rückt dabei so manche Vorurteile zurecht.
(Redaktion)