Edeltraud Koller ThPQ 165 (2017), 227–235
 
Ist der Feminismus überholt?
 

Haben sich die früher oft provokativ geführten feministischen Bemühungen, eine Angleichung der Geschlechter zu bewirken, nicht bereits weitgehend überlebt? Ist nicht von den grundsätzlichen Zielen und Forderungen sehr viel erreicht worden und die Bilanz durchaus positiv? Edeltraud Koller, Juniorprofessorin für Moraltheologie, legt hier zunächst prägnant Begriff und Anliegen des Feminismus dar und stellt sich der Frage, ob wir uns nicht bereits im „Postfeminismus“ befinden. Sie zeigt, dass einiges dafür spricht, nicht vom Ende des Feminismus zu reden, sondern ihn „mit seiner ethisch motivierten Perspektivität und dem damit verbundenen gesellschaftlichen Anliegen“ als weiterhin notwendiges Projekt zu sehen.
(Redaktion)

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