Anna Minta ThPQ 165 (2017), 132–140
 
Heilige Räume und das Raumerlebnis
Über die Notwendigkeit gesellschaftlicher Kultorte und ihre Wandlungsfähigkeit
 

In unseren Tagen gilt, dass Religion auch als ästhetische Erfahrung verstanden wird, die durch die Architektur inszeniert wird. Es geht nicht mehr nur (wie es in den Anfängen des Christentums üblich war) darum, einen Versammlungsort für die Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. (Sakral-)Bauten in unserer Zeit sind mehr als nur die Hülle eines Raumes. Moderne (Sakral-)Bauten wollen berühren. Sie markieren das Andere, ein Gegenüber zum Alltag. Daher plädiert die Autorin dafür, dass frühzeitig ein Austausch darüber zu führen ist, welche Relevanz diese Gebäude für die Gesellschaft haben sollen und welche Werte sie vermitteln. (Redaktion)